Laut dem Lehrlingsmonitor 2026 von Arbeiterkammer (AK) und Österreichischem Gewerkschaftsbund (ÖGB) gibt es in Österreich eine wachsende Lehrstellenlücke. Viele Betriebe nehmen derzeit zu wenige Lehrlinge auf, obwohl die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften hoch bleibt. Besonders betroffen sind handwerkliche und technische Berufe, zu denen auch viele Bau-Berufe gehören.
Die Umfrage zeigt außerdem, dass viele Jugendliche nach der Lehre nicht im erlernten Beruf bleiben möchten. Gründe dafür sind unter anderem unangemessene Arbeitsbedingungen, fehlende Perspektiven oder unzureichende Betreuung während der Ausbildung. Gleichzeitig betonen AK und ÖGB, dass Lehrbetriebe, die aktiv ausbilden, einen wichtigen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung leisten und jungen Menschen echte Karrierechancen bieten.
Warum relevant für Lehrlinge am Bau:
- Der Mangel an Lehrstellen kann es herausfordernd machen, die passende Ausbildung zu finden.
- Wer früh recherchiert und sich gezielt bei engagierten Betrieben bewirbt, erhöht seine Chancen auf einen sicheren Ausbildungsplatz.
- Lehrlinge in der Bau-Branche haben gute Perspektiven, da qualifizierte Fachkräfte stark nachgefragt werden – besonders in Gewerken wie Maurer:in, Zimmerer:in oder Tiefbauer:in.
- Die aktuelle Situation unterstreicht, wie wichtig Eigeninitiative, Engagement und Interesse am Beruf schon während der Lehrzeit sind.
Für Lehrlinge und Interessierte ist dies ein guter Anlass, sich über qualitativ hochwertige Ausbildungsbetriebe, zusätzliche Förderungen und Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. So kann man die eigene Karriere aktiv gestalten und gleichzeitig ein Teil der dringend benötigten Fachkräfte in der Bau-Branche werden.
Quelle: ORF.at, Lehrstellenlücke in Österreich – Sorgen von AK und ÖGB
